Flüchtlingshilfe der Ev. luth. St. Remigius Kirchengemein...

Wir sind eine Unterstützergruppe der Ev. luth. Kirchengemeinde St. Remigius Suderburg und der Menschen in Suderburg, die ein Herz für Flüchtlinge haben, ihnen zu helfen.

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Haus Stadensen

eine Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete, allein reisende Männer

Am 23. November 2015 wurde die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Stadensen eröffnet. Betreiber, so der etwas sperrig wirkende Fachausdruck, ist der Diakonieverband Nordostniedersachsen in Kooperation mit dem Herbergsverein – Wohnen und Leben e. V.

In 18 Zimmern ist Platz für insgesamt 40 Personen. Zurzeit leben geflüchtete Männer aus neun Nationen im Haus Stadensen, die meisten von ihnen kommen aus dem arabisch-sprachigen Raum und sind unter 30 Jahre alt. Sie sind Selbstversorger, d. h. sie bereiten sich ihre Mahlzeiten selbst zu und sind auch für die Reinigung ihrer Zimmer und ihrer Wäsche verantwortlich.

Ihnen zur Seite steht ein Team aus sieben Mitarbeitenden, u. a. auch eine Sozialarbeiterin. Das Team unterstützt im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei allen alltäglichen Fragen und Problemen (z. B.: Wie funktioniert das deutsche Mülltrennungssystem? Wo kann gut und günstig eingekauft werden? Was steht auf den Verpackungen der Reinigungsmittel? usw.) und es ist 24 Stunden täglich ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin im Haus.

Jeweils am Donnerstagnachmittag gibt es eine Hausbesprechung mit allen Bewohnern, ggf. unter Hinzuziehung anderer Fachdienste, z. B. aus der Asylverfahrensberatung.

Die Bewohner – zurzeit 38 Personen – haben fast alle einen Platz in einem Deutschkurs erhalten oder besuchen die Berufsschule und lernen häufig auch nach Schulschluss mit Ehrenamtlichen oder mit Mitarbeitenden Deutsch. Sie nehmen auch Freizeitangebote wahr, z. B. in Fußballvereinen, und manche engagieren sich ehrenamtlich im Bereich der Flüchtlingshilfe.

Auf diesem Wege möchten sich Bewohner und Team für die eingegangenen Sach-, Zeit- und Geldspenden bedanken.

Gleichzeitig wird um Verständnis gebeten, dass nicht alle Sachspenden entgegengenommen werden konnten, insbesondere bei Herrenbekleidung. Hier werden derzeit nur alters- und jahreszeitenentsprechende Kleidungsstücke in den Größen „S“ und „M“ benötigt. (Tanja Klomfass)


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Was gibt es Neues in Diakonie und Flüchtlingshilfe?

Die georgische Familie mit ihren zwei Kindern wurde inzwischen nach Tschechien
abgeschoben. Sechs neue Flüchtlinge sind inzwischen in Suderburg angekommen davon fünf Syrer und ein Algerier. Für diese Menschen werden noch Paten gesucht. Weitere 20 Flüchtlinge werden Ende Februar erwartet.

Für die bereits anerkannten Flüchtlinge suchen wir ab sofort Wohnungen, denn sie müssen nun aus den vom Landkreis angemieteten Wohnungen ausziehen.

Von der Metronom Bahngesellschaft erhielten wir für die Flüchtlingshilfe eine Spende über 2000 €, für die wir sehr dankbar sind.

Die gesuchte gebrauchte Küche konnte inzwischen beschafft werden. Am 26. Januar fuhr ich gemeinsam mit zwei St. Remigius Suderburg Seite 29 Nr. 2 / 2016 Flüchtlingen zur Wohnung des Spenders. In 4,5 Stunden war die Küche abgebaut und im LKW verstaut. Die beiden Flüchtlinge waren sehr einsatzfreudig und wollten mir jeden Handgriff abnehmen. Ich merkte ihnen die Freude an, etwas Gutes zu tun. Weitere zwei Syrer haben geholfen, den LKW zu entladen. Reza Ghafari Mir und ich haben angefangen, die Küche aufzubauen. Der Elektriker hat den Herd angeschlossen. Bald ist die Küche komplett. Der Empfänger dankt allen Helfern herzlich.

Bitte beachten: Die Öffnungszeiten der Kleiderkammer haben sich geändert -
siehe weiter unten!

Martin Tuttas

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„Menschen kommen erbarmungswürdig an.“

Ein junger Arzt berichtet aus einer Erstaufnahmeeinrichtung, in welchem Zustand die Menschen nach der Flucht bei ihm ankommen. Sein bewegender Facebook-Eintrag findet Tausende Leser.  Siehe Anhang!

In der aufgeheizten Stimmung zwischen den politischen Lagern können ein paar Fakten aus erster Hand nicht schaden.

Mit freundlichen Grüßen,
Wilfried Manneke

Dokument: Arzt_über_eintreff... (PDF)
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Vom Willkommen zur Integration

Kommunalpolitischer Ratschlag zur Politik für Geflüchtete
Samstag, 5. März 2016, 11.00 – 17.00 Uhr
Hannover, ver.di-Höfe, Goseriede 10 / www.verdihoefe.de

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin mit der Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen.

Im Jahr 2015 sind schätzungsweise über eine Million Menschen vor Krieg, Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit nach Deutschland geflüchtet. Die Asylbewerberzahlen werden auch dieses Jahr anhaltend hoch sein. Die Orte, an denen die Geflüchteten ankommen, sind Kommunen in der ganzen Republik. Städte, Gemeinden und Landkreise sind – allerdings in höchst unterschiedlichem Maße –  vor große, neue Herausforderungen gestellt: Zunächst geht es darum, die Geflüchteten, die zu ihnen kommen oder auf sie verteilt werden, unterzubringen. Zahlreiche Kommunen leisten hier mit ihren Bürger/innen Erstaunliches und schaffen eine bemerkenswerte Willkommenskultur. Andere tun sich aufgrund ihrer lokalen Wohnungssituation, institutioneller Überforderung oder mehr Vorbehalten aus der Bürgerschaft schwerer. Bei der Unterbringung machen die neuen Aufgaben aber nicht Halt: In den Kommunen werden auch die Grundsteine für eine erfolgreiche Integration gelegt.

"Vom Willkommen zur Integration" - mit diesem bundesweiten kommunalpolitischen Ratschlag laden wir alle kommunalpolitisch Aktiven ein, ihre Fragen zur Flüchtlingssituation zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen: Wie funktioniert Integration in Ausbildung und Arbeit? Welche Angebote brauchen unbegleitete Minderjährige? Welches Wohnen kommt nach Notunterkunft und Flüchtlingsheim? Wie können Kommunen die freiwilligen Helfer/innen koordinieren, wie die Selbsthilfepotenziale der Geflüchteten unterstützen? Wie kommuniziert man die Willkommenskultur gegenüber „besorgten Bürger/innen“? Wie reguliert man Konflikte vor Ort? Wie wird sich die zukünftige Verteilung der Geflüchteten auf verschiedene Kommunen auswirken? Wie kann Integration nachhaltig gelingen?

Mit u.a.:

  • Prof. Dr. Erol Yildiz, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck
  • Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin *
  • Dr. Oliver Junk, Oberbürgermeister der Stadt Goslar
  • Jens Marco Scherf, Landrat Miltenberg, Bayern
  • Erwin "Pico" Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur, Region Hannover
  • Filiz Polat, stellv. Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Migration und Flüchtlinge der Grünen im Landtag Niedersachsen
  • Antje Möller, MdHB, Sprecherin für Innen- und Flüchtlingspolitik der Grünen Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Daniela Schneckenburger, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund
  • Resa Deilami, Jugendamt Region Hannover
  • Jan Fries, Staatsrat im Sozialressort, Freie Hansestadt Bremen
  • Dr. Peyman Javaher-Haghighi, Projektleiter im Bereich Bildung und Qualifizierung, kargah e.V., Hannover
  • Marija de Gast, Leiterin des „blaues Dorfes“, Bremen-Grohn
  • Dietmar Langer, Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter Region Hannover
  • Christiane Götze, Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gGmbH, Erfurt
  • Tina Siebeneicher, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Dresden
  • Michael Trube, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, Berlin

Tagesmoderation: Dr. Christine Schwarz

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin mit der Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 22.02.2016 durch Ausfüllen des elektronischen Anmeldeformulars an.

Teilnahmebeitrag:
10 Euro, ermäßigt 5 Euro. (Schüler/innen, Student/inn/en, Transferempfänger/innen)

Bitte überweisen Sie bis zum 26.02.2016 auf folgendes Konto:
Heinrich-Böll-Stiftung, Commerzbank,
IBAN: DE34 1208 0000 4097 7111 00,
Verwendungszweck: KTR_PBI01302_Hannover

 

Veranstaltungsort:
ver.di-Höfe
Goseriede 10
Hannover
www.verdihoefe.de

Verkehrsverbindungen:
U Stadtbahn Linie 10, Station Steintor // BUS  Linien 134, 310, 320, 700, 500, Haltestelle Steintor     

Vom Hauptbahnhof:
BUS Linien 128, 134, Hannover Nordring, Haltestelle „Hannover Steintor“ // U Stadtbahn 10, Hannover Ahlem, Station „Hannover Steintor“ // Fußweg 260m

 

Information:       
Solveig Bartusch
Projektbearbeiterin
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail bartusch@boell.de
Telefon +49(0)30 285 34 -257

Fachkontakt:
Sabine Drewes
Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail drewes@boell.de
Telefon +49 (0)30-28534-249



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Der Norddeutsche Rundfunk bietet auf NDR.de ein Service-Angebot mit Informationen, Nachrichten und Kindersendungen für Flüchtlinge an - auf Deutsch, Englisch und in Leichter Sprache. Damit unsere Zielgruppe auch davon erfährt, würden wir uns freuen, wenn Sie uns dabei helfen, sie zu erreichen und das Angebot verbreiten sowie Flüchtlinge darauf hinweisen. Außerdem sind wir für Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge dankbar! Hier die Links zu den Hauptseiten
- auf Deutsch: https://www.ndr.de/nachrichten/fluechtlinge/Moin-Moin-und-herzlich-willkommen,refugees112.html
- auf Englisch: https://www.ndr.de/nachrichten/fluechtlinge/refugee-guide-to-northern-Germany-welcome,refugees114.html
- in Leichter Sprache: https://www.ndr.de/nachrichten/fluechtlinge/Herzlich-willkommen-in-Norddeutschland,refugees142.html

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Bild: Flüchtlingshilfe

Martin Tuttas vor fast 3 Jahren
Das war vor 3 Monaten. Jetzt ist natürlich Sommerbekleidung gefragt.
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Es sind 6 neue Flüchtlinge in Suderburg angekommen

Dringend werden benötigt:


Waschhandschuhe

Geschirrtücher

Kopfkissen (nicht Bezug)

Winterschuhe (Boots)
Mira
vor etwa 3 Jahren
Guten Tag!
Ich hätte noch 2 Kopfkissen abzugeben!
Corinna
vor etwa 3 Jahren
Welche Schuhgröße?
Martin Tuttas vor etwa 3 Jahren
Schuhgröße 42-45
Clara Schulze
vor etwa 3 Jahren
Hallo,
ich kann gern Waschhandschuhe und Geschirrtücher abgeben.
Habe mehr als ich brauche...
Wie können die nach Suderburg kommen? Soll ich ein Päckchen schicken?
Warensendung kostet nicht so viel... Oder gibt´s ´ne Shuttle?MfG?
Martin Tuttas vor etwa 3 Jahren
Liebe Clara Schulze, ich kann nicht erkennen, wo sie wohnen, um die Frage nach dem Shuttle beantworten zu können. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. MfG Martin Tuttas
Corinna
vor etwa 3 Jahren
Ich kann Mittwochnacht Winterschuhe aus Celle in die Bahnhofszuflucht Uelzen bringen. Evtl. ist jemand aus Suderburg dabei, dann übergibt dieser Ihnen die Spenden.
Martin Tuttas vor etwa 3 Jahren
Anfragen und Mitteilungen bitte nur an fluechtlingshilfe@st-remigius-suderburg.de
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